Sie sagten, mein Kopftuch passe nicht – also gründete ich mein eigenes Business

Während meiner Ausbildung wurde ich wegen meines Bedeckung von meinen Kollegen und Ausbildern ausgegrenzt und gemobbt. Sie nannten mich „Batman“, stellten mir im Ramadan Gummibärchen in Schweineform auf den Schreibtisch und aßen sie direkt vor meinen Augen. Sie machten sich ständig über Muslime und Asylanten lustig und gingen mit mir herablassend um. Jeder Tag war von Überstunden und erniedrigen den Aufgaben geprägt. Ich fühle mich fremd, unpassend, ausgegrenzt. Doch gerade diese dunklen Momente haben mich geformt und an diesen Punkt gebracht, mein eigenes Business zu gründen und mich selbstständig zu machen. Denn so ist es mit den Fremden – sie gehen mutig ihren eigenen Weg, auch wenn er einsam scheint, und lassen alles hinter sich, was sie in die Irre führen will.

Nicht umsonst sagt unser Prophet ﷺ:


„Der Islam begann als etwas Fremdes
und wird als etwas Fremdes zurückkehren –
so frohe Botschaft den Fremden
(Al-Ghuraba.)“

- Hadith Sahih Muslim

 

Aber was bedeutet es, „fremd“ zu sein?
Und wie gehen wir damit um – gerade in einer Zeit, in der der Druck, sich anzupassen oder in sozialen Medien zu glänzen, enorm ist?

 

Ghurabah – die „Fremden“ verstehen

Gelehrte erklären „Al-Ghurabaʾ“ als jene Menschen, die an ihrem Glauben und ihren Werten festhalten – auch wenn sie damit gegen den Strom schwimmen oder sich manchmal isoliert fühlen. Sie sind nicht fremd, weil sie anders sind, sondern weil sie ehrlich sind in ihren Absichten und sich nicht von den verführerischen, oft moralisch verwerflichen Werten dieser Welt mitreißen lassen.

Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke und Standhaftigkeit. Es ist eine Einladung, mit bewusster Distanz zur Dunya zu leben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Beziehung zu Allah, die Ummah und das eigene Herz. Ihre Fremdheit im Diesseits wird zur Nähe zu Allah im Jenseits. Ihre Verbindung zu Ihm schenkt ihnen Kraft, Frieden und unendliches Gut. Also sei unbesorgt – für die Fremden warten die schönsten Segnungen. Wer im Diesseits fremd ist, dem verspricht Allah Nähe und Zuflucht im Jenseits. Die Herausforderungen, die uns geprägt haben, sind das Fundament unserer Freiheit und unseres Erfolges heute. Bleibe fest in deinem Glauben und deiner Identität, denn das, was diese Welt als fremd sieht, wird für das Herz der Gläubigen zur schönsten Heimat. Allah ist bei den Standhaften – und auf die Standhaften wartet eine Zukunft voller Hoffnung, Segen und Licht.

 

Fremd bleiben heißt bewusst wählen


„Wenn du unbekannt bleiben kannst, so bleibe unbekannt. Es spielt keine Rolle wenn du unbekannt bist und es spielt keine Rolle wenn du gelobt wirst. Es spielt keine Rolle, wenn du bei den Menschen als tadelnswert gesehen wirst, solange du bei Allah als lobenswert angesehen wirst.

- Al-Bayhaqi, Al-Zuhd Al-Kabir S.100. 

 

Es ist besser, im Verborgenen aufrichtig zu sein, als laut zu sein und den eigenen Kern zu verlieren. Echtheit schlägt Show – immer.

 

Unsere Produkte:
Mehr als Design – eine Haltung

 

Bei DEENmeetsDESIGN geht es nicht um finanzielle Gewinne, Fame oder Followerzahlen. Unsere islamisch motivierten Produkte sind Ausdruck dieser Haltung: Sie sind kleine Anker, die dich im Alltag daran erinnern, deinen Fokus zu behalten. Jedes Design ist mit Liebe und Bedacht geschaffen, um dich zu stärken, zu inspirieren und dir dabei zu helfen, Allah nicht aus den Augen zu verlieren.

Es geht nicht um Selbstverwirklichung im weltlichen Sinn, sondern um die Stärkung der Seele und die Verbindung zur Ummah. Unsere Produkte wollen dich begleiten auf deinem Weg als einer der Ghurabah – der Fremden, die standhaft bleiben.

 

Gemeinsam gegen die Strömung der Gesellschaft

Mein Ziel ist es, diese Ummah zu bereichern und mit dir zusammen gegen die moralisch verwerflichen Werte dieser Gesellschaft anzustehen, die oft von Egoismus, Konsum und Oberflächlichkeit geprägt ist. Mit ehrlichen Absichten, bewusster Wahl und der Unterstützung von Dingen, die unseren Glauben nähren, können wir diesen Weg gehen.

Wir sind keine Fremden – wir sind eine Gemeinschaft, die bewusst anders lebt und handelt. Und genau das macht uns stark.

 

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